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Montag, 20. März 2017

I peg your pardon.....revisited

I never promised you a rosegarden

faded dreams

 aber auch längst verblasste Träume
tragen immer noch Leben in sich
schwingen aus
 nach allen Seiten



wir können entscheiden 
ob wir ihnen wieder Lebenskraft einhauchen,
 oder sie als einstmals 
funkelnde Juwelen
in den Schatztruhen 
unseres Seins ruhen lassen
wie Morgentau
der hauchzart
über den Wiesen liegt
niemals verschdunstet
sondern nur 
die äußere Form wechselt
sich uns vielleicht eines Tages
als Frühlingsregen
 präsentiert
oder als Schneeballett
in einer frostigen Winternacht



auch eine brennende Kerze 
kann niemals erlöschen 
ihr Licht
entflieht nur unserem Wahrnehmungsbereich
wenn sie vermeintlich verdunkelt

alles was ist
wird immer sein
weil es schon immer gewesen ist




&

alles hat seine Zeit


berührt uns 
im richtigen Moment
kostet uns 
eine Träne
vielleicht 
wie in dieser wunderbaren Arie
der großen Gefühle



Dienstag, 19. November 2013

Ist Endlosigkeit auch schon Teil des Ewigen?

......diese Frage
habe ich zwar schon an anderer Stelle angerissen,
aber jetzt wird es Zeit
etwas tiefer zu schürfen,
denn immmer wieder taucht
das selbe Phänomen auf:
ich meine, eine Kreation sei abgeschlossen
- landläufig bezeichnet man dieses Zustand wohl als "fertig",
ich nehme mir die Mühe (oder Freude)
das Werk abzulichten,
die Fotos mit nicht geringem Aufwand zu bearbeiten,
schließlich zu posten
auf diversen Platformen
um dann
- nach einiger Zeit -
zu der Erkenntnis zu gelangen,
dass noch etwas fehlt!

Ein Unbehagen
taucht weit hinter dem Horizont der Kreativität auf,
nistet sich ein wie Unkraut
- oder vielleicht doch eher wie eine gütige Blume,
die mir sanft eine Idee vermitteln will,
nämlich jene,
dass ich wieder ans Werk
des bereits abgeschlossen gemeinten gehen soll........

Nach einiger Zeit der Weigerung
der inneren Rechtfertigung
manchmal des monologisierenden Philosophierens,
nun ja,
dann greife ich eben wieder zu meinen Nadeln
und, ja, was ist das dann eigentlich,
was dann folgt,
Vollendung?
Fertigstellung?
oder doch vielleicht die Freude daran,
bloß wieder nur einen Schritt näher
an den finalen Schlußpunkt zu kommen,
wissend,
dass der Prozeß niemals abgeschlossen sein wird,
beziehungsweise,
viel größer noch,
jederzeit
jeden Augenblick abgeschlossen ist,
auch wenn wir das niemals begreifen werden?




schaut doch fertig aus, oder?







....sorry, damit kann ich nicht dienen,
also vorläufig fertig vielleicht?

Wann merkt mann,
wenn etwas fertig ist?
An einem guten Gefühl in der Körpermitte?
An einem tiefen Seufzer,
wenn einem die Nadeln aus der Hand fallen?
An einem zufriedenen Grunzen,
wenn man sich an den Fortos erfreut?

Ist dann,
im Umkehrschluß,
 das Gegenteil der Fall,
wenn all dies nicht eintritt?
Fragen über Fragen!






 

Ich nehme das alles nicht so ernst
& greife gerne auch nach Monaten,
- manchmal nach Jahren -
wieder in meine Trickkiste
&
suche freudvoll
nach einem vorübergehenden Schlußpunkt,
der in vorliegendem Fall,
nachgeliefert wird.
Der Mantel ist in der Zwischenzeit
vorübergehend
& sehr vorläufig fertig
muß aber erst noch auf den Laufsteg,
das Ergebnis wird also wahrscheinlich
irgendwann
unter einem anderen philosophischen Gesichtspunkt
nachgeliefert!

In der Zwischenzeit tröste ich mich:
Das Endgültige 
ist im Vorläufigen schon enthalten,
alles nur eine Frage
des Blickwinkels!

Den lieben Gott 
brauche ich damit jedenfalls nicht zu befassen,
der ist mit anderen Themen hinreichend beschäftigt