Dienstag, 17. September 2013

2 rare Roses of Persia








Manche Menschen mögen sich fragen,
wie ich auf meine Titel komme,
- jede meiner Kreationen
bekommt einen,
manchmal fliegen sie mir zu,
manch andere müssen hart erkämpft werden,
andere wiederum tauchen aus den Tiefen meines Unterbewußten auf,
sofern ich überhaupt ein ebensolches habe,
manchmal scheint mir,
als geschähe alles bewußt,
mein Unterbewußtsein besitzen vielleicht andere,
ich fühle mich oft
wie eine Getriebene
der Inspirationen,
die sich oft genug 
wie ein Flächenbrand in mir ausbreiten.







Wie auch immer, 
als ich gerade 
an den hier gezeigten Ungetümen herumgebastelt habe,
nähend, 
anprobierend, 
auftrennend & neu arrangierend,
fotografierend, 


erfreute ich mich in ratlosen Minuten zwischendurch immer wieder 
an dem actionreichen Film "Prince of Persia",
(nach dem gleichnamigen Computerspiel
aus der Steinzeit dieses Genres)
für den wieder einmal meine geliebte, hochverehrte Penny Rose
die Kostüme kreiert hat,
nebst den farbenprächtigen Bildern eine wahre Augenweide
speziell für Freaks wie mich!
Alleine der Mantel Sheik Amars
- ein wahres Patchworkwunder, 
mit der Käsereibe brachial & sehr glaubhaft 
in einen gebrauchten Zustand versetzt,
lassen mein Herz höher schlagen.



Bei der Taufe meiner gigantomanischen Tücher
war es dann eigentlich naheliegend
die Filmassoziation einfließen zu lassen,
ich fühlte mich außerdem an persische Teppichmuster erinnert,
als ich die Stoffe aussuchte,
aber genausogut könnte es ich um Rosen handeln,
einen prächtig bestückten Palastgarten vielleicht
deshalb also meine 2 Rosen aus Persien
ein kleinerer & ein Riesenstück,
beide gleich aufwendig & mit viel Leidenschaft gefertigt....





Ich nenne die Teile Doppelstolas,
weil sie beide 2 tragbare Seiten besitzen,
ich bin ein Fan der Vielseitigkeit,
Innenseiten gibt es bei mir nicht,
das Futter ist ein Überraschungsteppich für sich
& kann sich auf magische Arten 
mit der nicht vorhandenen Außenseite vermählen,
alles ist erlaubt & möglich,
die Drapiervarianten sind nahezu unerschöpflich....

Mehr davon gibt es wie immer
bei freiem Eintritt hier


Donnerstag, 5. September 2013

The beginning of infinity


Falls sich jemand dafür interessiert,
wo die Unendlichkeit/Ewigkeit beginnt
- hier wäre eine Antwort,
eine Weisheit nach Strich & Faden quasi:



























Was daran unendlich sein soll,
oder gar ewig,
fragen sich jedtzt verstört manche?

Gar nichts,
wir sind noch beim endlichen Teil,

endlich fertig nämlich,

endlich schon in der Welt herumgekommen,

nicht um meinen Hals gewickelt,
sondern als Krawattenersatz
zu einem champagnerfarbenen 
Hugo Boss Designer Anzug.
Ein äußerst attraktives männliches Original
hat sich zu einer Modenschau
mit einem ebensolchen behübscht
& damit so manchem Model am Laufsteg die Show gestohlen.....

in die Unendlichkeit treten wir erst jetzt ein
& tragen die liegende Acht
übereinandergeschichtet
als immerwährende Wahrheit
um den Hals oder sonst ein Körperteil!
























....und so weiter & so fort
aber nicht sofort!
Wie anders 
sollte ich die Unendlichkeit darstellen
als mit unendlich vielen Fotos!

Zur Richtigstellung:
die Unendlichkeit ist mit nichten mit der Ewigkeit gleichzusetzen,
das sagt mir mein philosophischer Instinkt,
allerdings kann man die unendlichen
- oder auch endlosen - Tragemöglichkeiten
bis in alle Ewigkeit fortsetzen, 
was dann aber etwas lange dauern kann,
besonders gegen Ende.
Das meinte schon der geniale Woody Allen!

Hier gibt es unendlich viel mehr,
allerding durchaus
von endlicher Natur
dafür aber auch unendlich zahlreich dokumentiert

Zu obigem Loop
paßt wohl am besten schwarzWeiße Musik,
die aber bei genauem Hinhören
in allen Farbnuancen schillert
& einfach unendlich schräg ist!

In Ewigkeit Amen!


Freitag, 23. August 2013

Neptuns Jukebox

Neptuns Jukebox
spielt Ondines Lovesong

Wie wir alle in der Schule
- oder sonstwo - gelernt haben
wurde im April 1962
im Golf von Neapel
eine schon etwas angerostete
& mit Muscheln überzogene
Jukebox angeschwemmt,
über die sich mittlerweile
mit Gewißheit sagen läßt,
dass sie schon vor Christi Geburt
in Betrieb gewesen sein dürfte.

Warum sich darauf auch eine Version
von Elvis´ Teddy Bear befindet,
stellt bis heute ein ungelöstes wissenschaftliches,
fast religiöses Rätsel dar!
War der moderne Minnesänger,
der am 8.1.1935
in Tupelo, Mississippi
das Licht der Neuen Welt erblickte,
der Wiedergänger ein vorzeitlichen Gottes,
vielleicht gar ein Gefolgsmann Neptuns?

Gut, diese Frage lenkt vom Thema ab,
dessen Kern die faszinierende Tatsache bildet,
dass nebst skurrilen Hörbeispielen
auch ein berührendes Liebeslied
in Form eines antiken runenartigen Datenträgers
zum Vorschein kam,
was das Rätsel um den ganzen Fund
nur noch mehr mystifiziert.

Eine Balade an Ondine,
ganz im Sinne
der Jahrhunderte später entstandenen Minne,
läßt die Vermutung zu,
dass es vielleicht,
möglicherweise,
eine Vermählung von Neptun
mit dem seither herumirrenden
Mädchen aus dem Meer
gegeben haben könnte,
- oder auch nicht!

Wie auch immer,
der langen Rede kurzer Sinn:
Wie darf man sich nun diese Ballade vorstellen?

Vielleicht so?


























  ....oder doch eher auf diese Art?




Rätsel über Rätsel.....





Auf dieser,
in eine moderne visuelle Formensprache übersetzte AntikCD,
läßt sich sehr leicht
die Patina der Jahrtausende erkennen,
zumindest eine gängige Interpretation davon,
denn ist die ZEIT nicht
Deutschlands führende meinungsbildende Wochenzeitung,
von der allerdings, in ein paar weiteren tausend Jahren, 
nichts mehr übrig sein wird,
schon gar nicht von der online Ausgabe.
Jedenfalls, ich halte es eher mit der Theorie,
dass die ZEIT eine Erfindung des Menschen ist,
ein Konstrukt, 
irreführender als alle anderen Systeme,
von denen wir uns fesseln 
& in die Tiefe reißen lassen.

Ich pflege mit Inbrunst dagegen anzustricken.....
...das macht wenigstens Spaß,
speziell, wenn man dabei die Armbanduhr
gegen eine Sonnenuhr autauscht,
die wiederum nächtens besonders ungenau geht
& eher Befindlichkeiten anzeigt
denn eine sogenannte UhrZEIT,
gewissermaßen eine UnZEIT also,
apropos, gibt es eigentlich (noch) keine Monduhren?
Wenn ja, warum habe ich dann noch keine?





Wer durch den bestrickenden Unfug
jetzt erst auf den Geschmack,
auf was auch immer, gekommen ist,
der findet hier eine passende Speisekarte
für weitere betörende
Götter&Heldensagen
zum Eigenstudium