Mittwoch, 2. Oktober 2013

The Robert Zimmermann Tryptichon

....in order of appearance:

Freeform Stola

 Mini Tunika
 Maxi Tunika














...und was soll das mit Robert Zimmermann zu tun haben?

Ganz einfach,
die Titelinspiration flog mir wieder einmal buchstäblich zu
 genau wie schon an früherer Stelle erklärt.

Es hat sich ereignet
als ich die erste Präsentation
dieser unschuldigen Freeform Kreation
auf den Laufsteg brachte,
dass ich zufällig zu Bob Dylans 
köstlichem bootleg Doppelalbum 1964/London griff
& da war auch schon die Idee geboren,
denn als er seinen Song
"Gates of Eden"
launig
als sacrilegious lullaby anmoderierte,
war klar,
dass diese verschlafene,
vor sich hinträumende Stola
genau das Zeug hatte
die gestrickte Interpretation
dieses Gedankens zu sein,
quasi militant durch den Nebel schleichend,
harmlos aussehend, 
aber voller Überraschungen,
wie auch Dylans Lied, 
das sich als alles andere produzierte denn als lullaby
nicht einmal als ein sakrilegartiges....





Ein paar Jahre später
sind dann Reste dieser unseligen Farbkombination 
in meinen immensen Wollvorräten 
wieder zum Vorschein gekommen,
also bin ich erneut eingetaucht 
in diese fliederfarbene BonbonWelt

diesmal aber wirklich mit einem Sakrileg auf den Nadeln:





.........und von dieser Minitunika blieb wieder etwas übrig....







Müßig zu sagen, dass alle 3 Teile
unzählige Tragevarianten bieten,
speziell die große Tunika
war am catwalk eine Herausforderung,
weil die Löcher nicht einfach Löcher sind,
sondern, je nachdem, wo man die Arme durchsteckt,
nahezu endlose optische Vielfalt erreicht werden kann,
die Rubrik Tunika beschreibt nur unzulänglich,
worum es sich hier handelt,
denn genauso könnte man die Schöpfung 
als Kleid, Poncho, Top
oder sonst etwas bezeichnen!

Leider war kein Dylan Original der Gates of Eden zu finden,
aber diese Version kommt den Augenblicken, 
aus denen ich meine Inspiration bezog,
noch am nächsten:

 
....und wer jetzt schon vor sich hin träumt,
der möge sich noch eine zusätzliche Schmeicheleinheit erlauben......


Dienstag, 17. September 2013

2 rare Roses of Persia








Manche Menschen mögen sich fragen,
wie ich auf meine Titel komme,
- jede meiner Kreationen
bekommt einen,
manchmal fliegen sie mir zu,
manch andere müssen hart erkämpft werden,
andere wiederum tauchen aus den Tiefen meines Unterbewußten auf,
sofern ich überhaupt ein ebensolches habe,
manchmal scheint mir,
als geschähe alles bewußt,
mein Unterbewußtsein besitzen vielleicht andere,
ich fühle mich oft
wie eine Getriebene
der Inspirationen,
die sich oft genug 
wie ein Flächenbrand in mir ausbreiten.







Wie auch immer, 
als ich gerade 
an den hier gezeigten Ungetümen herumgebastelt habe,
nähend, 
anprobierend, 
auftrennend & neu arrangierend,
fotografierend, 


erfreute ich mich in ratlosen Minuten zwischendurch immer wieder 
an dem actionreichen Film "Prince of Persia",
(nach dem gleichnamigen Computerspiel
aus der Steinzeit dieses Genres)
für den wieder einmal meine geliebte, hochverehrte Penny Rose
die Kostüme kreiert hat,
nebst den farbenprächtigen Bildern eine wahre Augenweide
speziell für Freaks wie mich!
Alleine der Mantel Sheik Amars
- ein wahres Patchworkwunder, 
mit der Käsereibe brachial & sehr glaubhaft 
in einen gebrauchten Zustand versetzt,
lassen mein Herz höher schlagen.



Bei der Taufe meiner gigantomanischen Tücher
war es dann eigentlich naheliegend
die Filmassoziation einfließen zu lassen,
ich fühlte mich außerdem an persische Teppichmuster erinnert,
als ich die Stoffe aussuchte,
aber genausogut könnte es ich um Rosen handeln,
einen prächtig bestückten Palastgarten vielleicht
deshalb also meine 2 Rosen aus Persien
ein kleinerer & ein Riesenstück,
beide gleich aufwendig & mit viel Leidenschaft gefertigt....





Ich nenne die Teile Doppelstolas,
weil sie beide 2 tragbare Seiten besitzen,
ich bin ein Fan der Vielseitigkeit,
Innenseiten gibt es bei mir nicht,
das Futter ist ein Überraschungsteppich für sich
& kann sich auf magische Arten 
mit der nicht vorhandenen Außenseite vermählen,
alles ist erlaubt & möglich,
die Drapiervarianten sind nahezu unerschöpflich....

Mehr davon gibt es wie immer
bei freiem Eintritt hier


Donnerstag, 5. September 2013

The beginning of infinity


Falls sich jemand dafür interessiert,
wo die Unendlichkeit/Ewigkeit beginnt
- hier wäre eine Antwort,
eine Weisheit nach Strich & Faden quasi:



























Was daran unendlich sein soll,
oder gar ewig,
fragen sich jedtzt verstört manche?

Gar nichts,
wir sind noch beim endlichen Teil,

endlich fertig nämlich,

endlich schon in der Welt herumgekommen,

nicht um meinen Hals gewickelt,
sondern als Krawattenersatz
zu einem champagnerfarbenen 
Hugo Boss Designer Anzug.
Ein äußerst attraktives männliches Original
hat sich zu einer Modenschau
mit einem ebensolchen behübscht
& damit so manchem Model am Laufsteg die Show gestohlen.....

in die Unendlichkeit treten wir erst jetzt ein
& tragen die liegende Acht
übereinandergeschichtet
als immerwährende Wahrheit
um den Hals oder sonst ein Körperteil!
























....und so weiter & so fort
aber nicht sofort!
Wie anders 
sollte ich die Unendlichkeit darstellen
als mit unendlich vielen Fotos!

Zur Richtigstellung:
die Unendlichkeit ist mit nichten mit der Ewigkeit gleichzusetzen,
das sagt mir mein philosophischer Instinkt,
allerdings kann man die unendlichen
- oder auch endlosen - Tragemöglichkeiten
bis in alle Ewigkeit fortsetzen, 
was dann aber etwas lange dauern kann,
besonders gegen Ende.
Das meinte schon der geniale Woody Allen!

Hier gibt es unendlich viel mehr,
allerding durchaus
von endlicher Natur
dafür aber auch unendlich zahlreich dokumentiert

Zu obigem Loop
paßt wohl am besten schwarzWeiße Musik,
die aber bei genauem Hinhören
in allen Farbnuancen schillert
& einfach unendlich schräg ist!

In Ewigkeit Amen!